Neues Forschungsprojekt zu Hamburger Musikgeschichte(n)

Thorsten Logge, Geschichtsprofessor an der Uni Hamburg, sagte mir neulich im Interview:

Hamburg vermarktet sich als Musikstadt, doch zeitgleich erleben wir, dass RĂ€ume der Subkultur verschwinden. Bunker, in denen sich oft ProberĂ€ume befinden, werden geschliffen. MusikalienlĂ€den machen zu. Wir haben kein gutes VerstĂ€ndnis davon, was eine Musikstadt außer Marketing ausmacht.

Doch:

Nur wer die Geschichte kennt, kann auch die Gegenwart verstehen oder Prognosen fĂŒr die Zukunft abgeben.

Deshalb hat Logge ein Forschungsprojekt namens »Hamburger Musikgeschichte(n) der 1970er- und 1980er-Jahre« gestartet.

Etwas ausfĂŒhrlicher schreibe ich darĂŒber auf ZEIT ONLINE (fĂŒr Abonnent*innen).

Es gibt von Oktober bis Dezember auch ein öffentliches Veranstaltungsprogramm mit dem Konzertveranstalter Karsten Jahnke, der Historikerin Julia Sneeringer (die unter anderem dieses lesenswerte Buch geschrieben hat), Schorsch Kamerun (Goldene Zitronen), Holger Jass (Onkel Pö) und anderen. Mehr Infos dazu hier.