Fettes Brot, R.I.P.

Anlässlich der angekündigten Auflösung von Fettes Brot habe ich eine Art Nachruf geschrieben. Es geht darin auch um Antilopen Gang, Beginner, Cora E., Digger Dance, Fatoni, Juse Ju, Kollegah, Yung Hurn – also irgendwie um alle. Ah, und um Alanis Morissette! (Allerdings nur ihre Haare, nicht ihr Musical.)

Die These lautet, dass Fettes Brot erstens besser sind, als viele denken, und zweitens wacher. Sie können das hier auf ZEIT ONLINE lesen (ohne Aboschranke).

Neue Musik: Fatoni feat. Juse Ju, Mauli, Panikpanzer – Zuhause

Die Welt steht still. Die Popwelt auch. Keine Touren, womöglich auch keine Festivals im Sommer. Was soll man da machen, wenn nicht neue Musik? Undno, wow, was in den letzten drei Wochen schon an Songs erschienen ist!

Zuverlässig gute Laune macht mir seit Tagen die Corona EP, die MNEK auf Instagram veröffentlicht hat – und bisher leider nur dort. Zum Beispiel Stay your ass indoors oder Quarantine. (Entdeckt habe ich MNEK in dieser Folge des Podcasts This American Life.)

Noch besser finde ich nur Zuhause von Fatoni feat. Juse Ju, Mauli und Panik Panzer. Es heißt, Musik drücke Gefühle aus, speichere und triggere Erinnerungen. Wenn das stimmt, wird dieser Track mal eine wichtige historische Quelle werden. Das Gefühl, zu Hause zu hocken und langsam durchzudrehen wird hier präzise beobachtet und gewissenhaft archiviert. Quasi The Shining im Corona-Remix. Noch lachen wir.