Der neue Boyfriend von Helene F.

Er könnte das Ende des Patriarchats einläuten. Erstmal ist er schlecht gelaunt

Super faszinierendes Interview mit Thomas Seitel im neuen Zeit Magazin. Thomas wer? Eben. Das ist das Problem. Thomas Seitel ist »der Neue« von Helene Fischer. Und das macht ihn offenbar fertig. Dass er für viele Leute nur »der Neue« ist. »Ich habe einen eigenen Namen«, ist das Interview überschrieben (Hier ist der Link zum Interview, abopflichtig).

Seitel äußert sich dort zu den vielfältigen Ungerechtigkeiten, die ihm durch »die Berichterstattung« widerfahren:

Es werden Lügen verbreitet und Unwahrheiten geschrieben, zum Beispiel, dass ich Tänzer bin. Ich bin kein Tänzer. Ich bin Akrobat, und zwar mit Leidenschaft.

Andere Vorwürfe, die gegen ihn erhoben wurden, sind, dass er ein Stripper gewesen sei (Seitel dementiert das) und dass er ein »Schmarotzer-Verhalten« an den Tag lege (Seitel dementiert das).

Ein paar Gedanken dazu: WeiterlesenDer neue Boyfriend von Helene F.

Zivilisationspop vs. Kulturschlager 

In den vergangenen Wochen machte Christine and the Queens die Runde durch internationale Medien. Ein Superstar in Frankreich! Und die Welt sagt: Wow.

Jetzt macht (nach der Forbes-Enthüllung) Helene Fischer die Runde durch internationale Medien. Ein Superstar in Deutschland! Und die Welt sagt: WTF.

Sorry, Thomas: Das ist das eindeutige 1 zu 0 im Spiel Zivilisationspop gegen Kulturschlager.

Abendbrot mit Helene-Fischer-Doubles

Die echte Helene Fischer wollte mir kein Interview geben. Hab ich halt ihre Doubles getroffen.

Unser Gespräch über Rampenlicht, Realness und wie man sich diese Songtexte merkt: Diese Woche in DIE ZEIT (Ausgabe Nr. 33/2017) sowie online (registrierungspflichtig).

Mit den Doubles Jenny, Katharina und Lena. Fotos von Henning Ross. Die Idee habe ich diesem Roman zu verdanken. Danke an alle.

Zeit Campus Nr. 6/15: Wie deutsch sind Wagner, Scooter, Haftbefehl?

Seit gestern gibt es die neue Ausgabe von Zeit Campus im Kiosk, bei iTunes und im PlayStore (Nr. 6/2016). Achten Sie auf das knallgelbe Cover, das so aussieht, als wäre es lecker, wenn man es essen könnte.

Ich hatte unter anderem das Vergnügen, zusammen mit Caterina Lobenstein die Musikwissenschaftlerin Friederike Wißmann zu interviewen. Wißmann hat gerade ein Buch namens Deutsche Musik veröffentlicht. Wir haben ihr Musik vorgespielt, die im Buch fehlt. Helene Fischer, zum Beispiel, und Haftbefehl. Und Wagner, klar.