Der Ghostwriter-Report: Meine Recherche unter akademischen Fremdschreibern ist jetzt auch online zu lesen

… und zwar wahlweise auf Zeit Online oder der Website der Wirtschaftswoche, deren Redaktion den Text übernommen hat, was mich freut. Ebenso wie die Empfehlungen im Bild-Blog und auf Liesmich.me.

Die Fotos zeigen den Text im Layout von Zeit Campus, wo der Text in diesem Jahr erstmals veröffentlicht wurde. Und: Links zum Deutschlandfunk und anderen Radiosendern, die mich zu meiner Recherche interviewt haben.

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»Ghostwriter-Report« im Gespräch mit Deutschlandfunk & anderen


Soundcloud-Player: Mitschnitt (leicht gekürzt) des Interviews zum »Ghostwriter-Report« auf Kölncampus

Es gibt Agenturen, die verkaufen Abschlussarbeiten an Studenten. 20 Seiten gibt es ab 1348,35 Euro. Das Schreiben und Verkaufen solcher Arbeiten ist bisher nicht illegal (auch wenn einige das fordern) – doch wer die Arbeiten im eigenen Namen bei der Uni einreicht, verstößt eindeutig gegen die Prüfungsordnung.

Für meinen »Ghostwriter-Report« habe ich mit Agenturchefs und ihren Autoren gesprochen, um zu verstehen, wie diese Branche funktioniert. Nachzulesen ist das ist der in der aktuellen Zeit Campus-Ausgabe (Nr. 3/2015), die es seit vergangener Woche am Kiosk und als E-Paper in den einschlägigen Online-Shops gibt.

Heute morgen habe ich mit Lukas Scheid vom Hochschulradio Kölncampus über die Recherchen gesprochen – und darüber, warum ich es richtig finde, über akademisches Ghostwriting zu berichten, auch wenn das manche Leser auf dumme Ideen bringen könnte. In dem oben eingebetteten Soundcloud-Player ist es zu hören.

Ein weiteres Interview gab es schon in der vergangenen Woche mit dem Deutschlandfunk. Einen Mitschnitt steht online auf der Internetseite des Senders. Dort gibt es auch ein Transkript des Gesprächs, das meine akute Satzbauschwäche offenbart. Ähem. Wenn man als Printredakteur mal frei sprechen soll …

[Nachtrag 18. Juni:] Ein weiteres Interview gibt es ab heute mit dem Webradio detektor.fm.

Superintelligenz & Ghostwriter: Meine Texte in Zeit Campus

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Abb. 1 & 2: Die neue Ausgabe von Zeit Campus (3/15, Mai/Juni 2015), inkl. meines Interviews mit Nick Bostrom

Kein Bock auf Arbeit? Gute Nachrichten: Wenn es stimmt, was der Philosoph Nick Bostrom sagt, dann ist das in Zukunft gar nicht mehr nötig. Die künstliche Superintelligenz wird uns die Arbeit abnehmen, sagt Bostrom. Sie wird für uns denken (denn das kann sie besser als wir) und fast alle unserer Probleme lösen. Neulich war ich zu Gast in Oxford, um ausführlicher mit dem Philosophen zu sprechen.

Das Interview ist in der neuen Ausgabe von Zeit Campus zu lesen, die es ab morgen am Kiosk (oder bei iTunes und im Playstore) gibt. Es ist optimistischer ausgefallen als das Buch Superintelligenz, das ich hier besprochen habe, und in dem Bostrom argumentierte, die Superintelligenz werde uns wohl nicht dienen, sondern uns vernichten.

Wer bis zur Erfindung der Superintelligenz nicht mehr warten will (vor 2075 wird es wohl nicht dazu kommen, dass Roboter schlauer sind als wir), der kann sich heute schon einen akademischen Ghostwriter nehmen, um zumindest mit universitären Haus- und Abschlussarbeiten keinen Stress mehr zu haben.

Das ist ein Verstoß gegen die Prüfungsordnung und kann u.a. mit der Exmatrikulation geahndet werden. Aber der Markt der akademischen Ghostwriter scheint trotzdem zu wachsen. Ich habe mit den Chefs einiger der größten Ghostwriting-Agenturen gesprochen, um ihre Schattenbranche besser zu verstehen. Auch dazu mehr in der neuen Zeit Campus, im ausfühlichen Ghostwriter-Report.

Weitere Einblicke ins Heft gibt’s nach dem Umbruch.

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