Neu:

Das hier ist die neue Ausgabe von ZEIT CAMPUS, dem Studentenmagazin der ZEIT. Ab Dienstag, 10. Oktober, in vielen Kiosken, Mensen und hier zu kaufen. Oder im Studentenabo.

Es handelt sich hier um die dickste reguläre Ausgabe in der Geschichte unseres Magazins (noch mehr Seiten hatte nur das Heft zum zehnjährigen Jubiläum im vergangenen Jahr) und, hey, es sind ein paar gute Sachen drin.

Zum Beispiel:

WeiterlesenNeu:

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Abendbrot mit Helene-Fischer-Doubles

Die echte Helene Fischer wollte mir kein Interview geben. Hab ich halt ihre Doubles getroffen.

Unser Gespräch über Rampenlicht, Realness und wie man sich diese Songtexte merkt: Diese Woche in DIE ZEIT (Ausgabe Nr. 33/2017) sowie online (registrierungspflichtig).

Mit den Doubles Jenny, Katharina und Lena. Fotos von Henning Ross. Die Idee habe ich diesem Roman zu verdanken. Danke an alle.

Jan Delay: Cloud Rap/Trap ist wie Punk

Klar: Weil Virtuosität jetzt so zertrümmert wird wie 1977.

Jan Delay neulich im Interview mit Zeit Campus:

ZEIT Campus: Alle reden gerade über Cloud-Rap. Warum habt ihr nicht einen Song mit LGoony oder Yung Hurn aufgenommen?

Delay: LGoony ist noch okay, aber Cloud-Rap ist kulturhistorisch einfach genau das, was Punkrock Mitte der Siebziger war. Im Rock hatten sie alles schon mal gespielt. Auch 15 minütige Gitarren-Soli. Musiker konnten da nichts mehr draufsetzen und haben dann einfach alles zerstört. Das ist der neue Style. Aber das überlebt keine zehn Jahre, da kannst du nichts mit Substanz draus herstellen. Das schaffen nur wenige, wie The Clash damals. Meinetwegen ist LGoony wie The Clash. Aber Yung Hurn setzt in zehn Jahren keine Emotionen mehr frei.

Lars Weisbrod führt den Gedanken im Feuilleton der Zeit jetzt etwas weiter aus (Ausgabe 4/2017, leider nicht online doch, jetzt, hier!):

Punk ist eine Frage der Form. Zum Jubiläum [40 Jahre nach dem Punkjahr 1977, Anm. O.P.] könnte man auch daran erinnern, dass es vor vierzig Jahren nicht zuletzt das unerträgliche Maß an Könnertum in der Rockmusik war, dem man etwas entgegensetzen wollte. Dem Deutschrap geht es heute nicht anders. Es dominieren die ultraschnellen, sprachlich und reimtechnisch extrem gewitzten, vier- bis fünffachbödigen Kreuzworträtsel-Rapper. So etwas ruft Widerspruch hervor, den Wunsch nach kreativer Zerstörung.

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Er bringt Musik in die Elphi

Es wurde viel über das Gebäude der Elbphilharmonie gestritten – wer ist der Mensch, der es bespielt? Nach zwei oder drei Begegnungen mit dem Intendanten Christoph Lieben-Seutter habe ich für Die Zeit aufgeschrieben, wo der Mann herkommt. Und was er mit seinem teuren Konzerthaus vorhat. Hier nachzulesen.

Foto: Michael Zapf, via Elbphilharmonie.

Ein Sänger schlägt sich durch

Video: Carl Douglas in der Sendung Disco im ZDF am 21. Dezember 1974

Neulich habe ich für DIE ZEIT  aufgeschrieben, wie Carl Douglas (Hu! Ha!), der Sänger von Everybody was Kung Fu Fighting (didi-didi-dii) gegen die Musikindustrie kämpfte — und gewann (Zack! Disch!).

Hier geht’s zum Text.

Hallo, Elbphilharmonie!

Die Zeit macht ein Sonderheft & der Intendant verlegt seinen Schlüssel

Zehn Mal so viel wie geplant hat die Elbphilharmonie die Stadt Hamburg gekostet (statt 77 Millionen Euro rund 790 Millionen), ein bisschen länger gedauert als geplant hat es auch (eröffnet wird am 11. Januar 2017 statt im Jahr 2010), und jetzt, wo das Ding endlich steht, kann man den Verantwortlichen immer noch eine gewisse Nervosität unterstellen. Zumindest ist doch kurios, dass sie sogar die Rauchverbotschilder in der Elbphilharmonie mit Logos versehen haben. Bloß nicht vergessen, wo wir uns gerade aufhalten!

Das Foto oben habe ich am vergangenen Freitag gemacht, als ich mit meinen Kollegen Daniel Haas, Hanno Rauterberg und mit einigen weiteren Journalisten durch das Gebäude geführt wurde.

Als wir rauskamen, dachte ich: leider geil. Die kritische Haltung, die man über Jahre der Baupannen, Skandale und Kostenexplosionen entwickelt hat, wird durch einen Besuch in diesem Bau doch einigermaßen verunsichert. Es fällt mir jedenfalls nicht mehr leicht, die Elbphilharmonie abzulehnen, nachdem ich erst mal drin gewesen bin.

Ausführlicher erzählte ich von meinen Eindrücken aus dem Neubau im Hafen am Mittwoch auf einer Diskussion der Zeit im Bucerius Kunstforum, die hier als Videomitschnitt zu sehen ist.

WeiterlesenHallo, Elbphilharmonie!