Fettes Brot, R.I.P.

Anlässlich der angekündigten Auflösung von Fettes Brot habe ich eine Art Nachruf geschrieben. Es geht darin auch um Antilopen Gang, Beginner, Cora E., Digger Dance, Fatoni, Juse Ju, Kollegah, Yung Hurn – also irgendwie um alle. Ah, und um Alanis Morissette! (Allerdings nur ihre Haare, nicht ihr Musical.)

Die These lautet, dass Fettes Brot erstens besser sind, als viele denken, und zweitens wacher. Sie können das hier auf ZEIT ONLINE lesen (ohne Aboschranke).

Piqd: Warum Tic Tac Toe ihrer Zeit voraus waren

Tic Tac Toe konnten nicht wahnsinnig gut rappen. Sie waren erfunden worden von einer Managerin. Und sie kamen in der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre »auf den Markt«, als es in Deutschland sehr viele Bands gab, die nicht gut rappen konnten und von Plattenfirmen lanciert worden waren.

Nach allem, was man heute über diese Jahre hört und liest, schwammen die Labels im Geld (es war die goldene Zeit nach der Markteinführung der CD und vor der Erfindung von Napster, das MTVIVA-Zeitalter) und Deutschrap und HipHop-Klamotten waren das neue kommerzielle Ding.

Ein Umstand, der von der Szene reichlich beklagt wurde. Beispielhaft Max Herre damals: »A&Rs seh’n aus wie B-Boys, die Kultur zerschellt am Geld, die mediale Definition von HipHop ist ’ne Farce, wir tun was wir immer taten, nur der Kontext ist im Arsch.«

Dass Tic Tac Toe — keine riesengroßen Skills, noch dazu »fake« — damals von vielen nicht ernst genommen und seitdem weitgehend vergessen wurden, ist also vielleicht gar nicht so überraschend. Trotzdem handelte es sich um eine besondere Band, deren Bedeutung neu bewertet werden muss.

Das zumindest schreibt Valerie Schönian, ein Fan von Tic Tac Toe, in der neuen Ausgabe der ZEIT.

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