Abo-Werbung, aber in gut:

Missy

Beim Bl├Ąttern im neuen Missy Magazine purzelte diese Karte aus dem Heft: Ein ┬╗Liebesbrief┬ź an die Abonnent*innen, der zugleich einen kleinen Blick hinter die Kulissen erlaubt (und damit deutlich macht, warum Abos f├╝rs ├ťberleben des Magazins entscheidend sind).

Vielen Printmedien liegen diese ┬╗Ihre Meinung ist uns wichtig┬ź-Briefe bei. Die geben sich als pers├Ânliche Anschreiben des Chefredakteurs aus, was kein Kompliment f├╝r die Intelligenz der Leser*innen ist: Jede*r sieht, dass es sich um billigen und massenhaft produzierten Postwurfsendungsmarktforschungsbullshit handelt.

Bei Missy dagegen: Offene Worte. Und r├╝ckseitig ein Motiv der Illustratorin Antimimosa, deren Arbeiten auch im Heft zu sehen sind, gedruckt auf festem Karton, fast eine kleine Kunstedition, die man sich rahmen und aufh├Ąngen k├Ânnte.

Es ist das erste Mal, dass ich Werbepost aus einer Zeitschrift nicht gleich wegwerfe, sondern das Gef├╝hl habe: Hier will wirklich jemand jemandem danke sagen.

OK, ich k├╝ndige mein Abo doch nicht.