Wie Marken sterben

Im Februar wurde bekannt, dass American Apparel (eine Klamottenmarke mit guten Basics, fairen Produktionsbedingungen & einem unsympathischen CEO) auf Beschluss des Insolvenzverwalters fast alle deutschen Filialen schließt.

Inzwischen ist auch der Online-Shop in Deutschland nicht mehr zu erreichen. Stattdessen zeigt die Website – in weißer Schrift auf schwarzem Grund – nur einen kurzen Hinweis in broken German (»Wir danken Ihnen für Ihr Geschäft«, »Bitte kontaktieren Sie die folgende Nummer«).

Offenbar steht die Firma so sehr in der Kreide, dass der Insolvenzverwalter ihr selbst für den letzten Gruß an die Kunden einen professionellen Übersetzer versagte und auf die kostenlosen Dienste von Google Translate verwies.

Eine Nummer zu groß für den Anlass, aber: This is the way brands die … not with a bang but a whimper.

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Canada’s coming culture war

Found by Bronques at Craigslist:

MILE-END GIRLS ARE MOSTLY SLUTTY AND HATE COMMITMENT. YES THIS IS A GENERALIZATION. THE BLAME?: VICE MAGAZINE, COBRASNAKE, PARTY PHOTOGRAPHY, THE INTERNET IN GENERAL, SEX AND THE CITY, AMERICAN APPAREL ADS, COMMODITY CULTURE SEEPED INTO EVERY ORIFICE OF YOUR MEDIOCRE, SEX-CRAZED, IRRESPONSIBLE LIVES. SUCH AN INCESTUOUS GANG-BANG OF 20-SOMETHING MIND-FUCKS ACTING AS THOUGH EXPLOITATION IS EMANCIPATED SEXUALITY. USE YOUR BRAINS! GET OUT.

I wonder if Adbusters magazine contributed to this outburst, with their hating on hipsters and concern for the death of „Relationships in Late Capitalism.“