Kreidler gegen GEMA: Der Papierkriegserklärung folgte die Tat.

Erst war ich ein bisschen skeptisch, als Johannes Kreidler beim zuender-Interview meine Frage, wieviele Druckerpatronen man verschleißt, wenn man 72.000 GEMA-Formulare  ausdruckt, nicht beantworten wollte. Ein Fake? Nö. Freitag machte er ernst.

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Neues Album von "Sport": deutsch singen ist ab sofort wieder verboten.

Abb: Das neue Album von „Sport“. Wahrscheinlich irgendwie ironisch gemeint. I don’t get it.

Lang nicht mehr vorgekommen, dass ich das Anhören einer erwarteten Platte nach dem ersten Lied abgebrochen habe. Aber liebe Gruppe Sport, der Opener eues neuen Album, ey, herzlichen Glückwunsch. Dafür gibt’s Airplay auf Delta Radio. Und mit ein bisschen Glück spielt ihr bald als Vorband von Revolverheld.

"Achtmilliarden Minuten mit Zeitschriften" Video-Rezensionen von Printmagazinen. Folge 1: "Bang Bang Berlin"

Magazine! Yeah! Es gibt wenig besseres, manchmal. Deshalb jetzt mit Tusch und Sekt und kaltem Büffet: die Eröffnung einer neuen, unregelmäßigen Zeitschriften-Review-Serie in diesem Blog.

Neulich hatte ich hier schonmal Titty City, ein Schmuddelheft neuen Typs, vorgestellt und andere Zeitschriften, die ich mag. Jetzt versuche ich mal das zu institutionalisieren. Und zwar: als schlecht ausgeleuchtete Video-Serie, ich sag mal: „Fanzine 2.0“. Digitale Kompaktkameras und Windows Movie Maker sind die Schere und Klebstoff des 21. Jahrhunderts.

Weil das ganze trotzdem mehr Arbeit war, als man ihm ansieht, weiß ich noch nicht, wann der zweite Teil folgt. Aber hej: Kommentare könnten motivationssteigernd wirken, und Heftvorschläge für die Short List nehme ich extra gerne an. Am interessantes finde ich neue Magazin-Gründungen abseits großer Verlage, die optimalerweise neue Versuche zum Verhältnis von Print und Internet anstellen. So wie eben neulich Titty City oder hier Bang Bang Berlin.

Die gute Nachricht, allen „Print ist tot“-Unkenrufen zum Trotz, ist: da gibt es ja mehr als genug.

Hardcore Voyeurismus: Innenarchitektur in Amateur-Pornos

Abb: Innenarchitektur in Amateur-Pornos. Klickste drauf, kommt noch mehr. (© zuender)

Neu beim Netzmagazin Zuender: Aus Fotos und Video-Stills von Amateur-Porno-Websites hat unser Grafiker Norbert das Fleisch entfernt, um den Blick aufs Drumherum frei zu machen. Und die Innenarchitektin Katja Soppe war so gut, das ganze kritisch zu kommentieren.

Seit heute online: Unsere Bildergalerie zum Thema „Innenarchitektur in Amateur-Pornos“.

Thumb Around! Pen-Spinning ist geiler als Sommerloch.

Ich muss, glaube ich, aufpassen, dass dieses Blog nicht zur Kuriositätendeponie wird für alles, was bei uns im Büro über den Verteiler geht*. Aber: das hier liegt so haargenau an der Schnittstelle aus Reportagejournalismus, globalisierter Jugendkultur, „Sch“-Laut-Dialekten und gelungener Typographie (nicht!), dass es falsch wäre, dieses Video nicht zu posten:

Polylux, dieses Thema habt ihr verpasst!

*wer hasst sonst noch, dass deutsche Blogger immer total selbstreferenziell sind und nie gute Einstiege wählen?

[Update, 18.12.] Heute wird die letzte Polylux-Folge vor der Einstellung der Sendung gezeigt. Die taz hat einen gemeinen Artikel dazu veröffentlicht.

[Danke an Carsten für den Hinweis!]