Never mind the Britney, here's France Gall: Ami-Nerds entdecken den Schlager.

Nicht nur weil France Gall mich hier doch sehr an die frühe Britney Spears erinnert (zugegeben: mit etwas weniger Work-Out-Ästhetik und etwas mehr Bildungsbürgerchentum, „deutscher“ halt), finde ich den YouTube-Kommentar „Why dont we have American pop stars like this!“ bemerkenswert. Neulich erst hat das amerikanische A-List-Blog BoingBoing die Ankündigung eines Vortrags über Computerdarstellungen in der Popmusik mit einem Video von France Galls „Computer No. 3“ bebildert. Steht uns via USA die große Rehabilitation deutscher 60er-Jahre-Schlagermusik bevor?

(Antwort: Wahrscheinlich nicht. Aber Spaß macht das schon.)

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Das (!) denken Berlinbewohner über die weltschönste Stadt:

Hi Oskar, erstmal herzlichen Dank für die Führung durch Hamburg! Ich war beeindruckt: Bringen die einzige hörenswerte Radiostation Deutschlands in einem Bunker unter und bauen dafür um einen Geigenspieler den grössten Palast des Landes.

…aus einer privaten E-Mail. Zitiert mit Erlaubnis. Links nachträglich eingefügt.

Schweinegrippe (1976): Wir werden alle sterben.

Wo es hier gerade — unterstützt durch prominente Wortbeiträge — um ästhetische Fragwürdigkeiten aller Art geht: wie gut sind diese aus aktuellem Anlass aufgestöberten Schweinegrippe-Gruselfilme, die offenbar 1976 im amerikanischen Fernsehen liefen?

Und diese Typografie benutzt heute nur noch Nike.

[via Driven By Boredom]

Update:

  1. http://doihaveswineflu.org/
  2. „The Swine Flu Song“ von Putnam Pig [via Malte Welding]
  3. „He’s behind you, he’s got swineflu“ von The Streets [Danke, Jonas!]

Nackt-Pop stirbt niemals. Und Matt and Kim haben ein großartiges Video zu "Lessons Learned" gedreht.

Unbekleidet über den Times Square zu rocken ist eine olle Kamelle, seit der nackte Cowboy in jedem Reiseführer steht. Und Nacktheit im öffentlichen Raum ist als Konzept für Musikvideos auch eher asbach. Alanis Morissettes lief als Lady Godiva durchs Video von „Thank U“ und Blink 182 taten es ihr in „What’s My Age Again“ nach.

Beide Videos sind auf YouTube allerdings nicht (mehr?) zu finden — insofern bleibt uns vielleicht nicht mehr viel Zeit, um das Video zu „Lessons Learned“ von Matt and Kim zu genießen, das trotz der nicht ganz frischen Idee zu den besten gehört, die ich in einer langen Zeit gesehen habe — aber bitte ganz zu Ende schauen!

Kostenlose Matt-and-Kim-MP3s gibt’s übrigens hier.

[via Pimpettes]