Corona: Äh, macht nix, ich hab grad desinfiziert

Was ist unhöflicher: Warme, aber womöglich verkeimte HĂ€nde reichen? Oder garantiert sterile, die sich aber so anfĂŒhlen, als wollte man danach erst mal heiß duschen?

Und wie wichtig ist mir der Kantinenkaffee, wenn ich ein TOUCH-DISPLAY đŸ˜± berĂŒhren muss, um ihn zu kriegen?

Beobachtungen aus dem Alltag in Hamburg in Zeiten des Corona-Virus, jetzt in der ZEIT. Online & frei lesbar: hier.

Eine Galerist zeigt Kunst, die er auf eBay gekauft hat

Der New Yorker Galerist Mitchell Algus zeigt in seiner Ausstellung Acquired on eBay (and from other surrogate sources) historische Arbeiten zumeist vergessener KĂŒnstler*innen, die er – genau! – auf eBay gekauft hat.

Wer es dieses Wochenende nach New York schafft, kann sich die Ausstellung noch ansehen, alle anderen können sich – wie ich – aus der Ferne ĂŒber diese hĂŒbsche Idee freuen, der ich einige Zeilen drĂŒben bei piqd widme.

Let’s try something new!

Mit der ersten BĂŒrgermeisterin von Hamburg könnte es Sonntag knapp werden, die neue Chefredakteurin von ZEIT CAMPUS gibt es schon jetzt:

Ich freue mich, das Krönchen offiziell an Martina Kix ĂŒbergeben zu dĂŒrfen (die es de facto schon seit Beginn meiner Elternzeit vor einem Jahr trĂ€gt und in dieser Zeit mit ihrem Team bombengute Hefte gemacht hat).

Mit ZEIT CAMPUS bin ich aufgewachsen, erst als Student, dann als Journalist, Redakteur und Chefredakteur. Und, ey, das war was!

Aber 8 Jahre nachdem ich in dieser Redaktion meinen ersten Vertrag unterschrieben habe, ist jetzt mal DIE ZEIT fĂŒr was Neues (lustiges Wortspiel, oder?): Im MĂ€rz starte ich bei den Hamburg-Seiten im Mutterblatt.

Hier die offizielle Pressemitteilung.

#shelfporn #lifegoals

sdr

Sollte ich jemals zu Geld kommen, werde ich mir eine Bibliothek anschaffen wie Jan Philipp Reemtsma und wie dieser auch eigene Mitarbeiter*innen, um sie dienstags und donnerstags der Öffentlichkeit zugĂ€nglich zu machen.

(Anders als Jan Philipp Reemtsma werde ich dann mutmaßlich alle weiteren Tage der Woche damit verbringen, in meinen BĂŒchern zu schwimmen wie Onkel Dagobert im Geldspeicher, Shelfies aufzunehmen, meine Regale neu zu sortieren und die Bibliothekar*innen in den Wahnsinn zu treiben.)