Politische Analyse des Tages (1):

Sarah Palin war auf ihre VP-Nominierung nicht hinlänglich vorbereitet. Ansonsten würde ihre offizielle Website nicht seit gefühlten zwei Stunden zusammengebrochen sein.

[Nachtrag:] Quod erat demonstrandum.

Werbeanzeigen

HipHop feat./vs. Barack Obama: Kleiner Zuender-Themenschwerpunkt

Auf dem Zuender brechen wir heute das Three Strike Law in punkto Barack Obama & HipHop:

  1. Barack Obamas HipHop-Dilemma: Immer mehr Rapper mischen sich in den USA in den Wahlkampf ein. Barack Obama profitiert von dem Support – und leidet darunter.
  2. „Obama lost me“: Unter Präsident Obama werde für schwarze Amerikaner alles schlechter, sagt HipHop-Aktivist Troy Nkrumah. Ein Interview.
  3. Von „Fight The Power“ zu „Yes We Can“: Früher war politischer Rap gegen das System. Heute ist er immer häufiger Wahlkampfwerbung. Fünf Videos aus 20 Jahren HipHop.

Viel Vergnügen!

49% Jugendschutz, 51% Kaufanreiz: Stacey Dash und ein weißes Blatt Papier auf dem Titel des King Magazine

Auslage eines Kiosks entlang der Michigan Avenue in Chicago. Aufgenommen im Mai 2008.

Abb.: Auslage eines Kiosks entlang der Michigan Avenue in Chicago.

Ich hoffe diese Frage ist jetzt nicht zu philosophisch. Aber ist die gute Frau Dash wirklich angezogener, wenn ihr Körper durch ein knappes Stück Papier bedeckt wird, anstatt durch einen Bikini? Ist das Jugendschutz? Oder ist das Kaufanreizförderung? Auffallen tut das Cover auf diese Weise jedenfalls noch besser. Wieder was gelernt: Weniger ist mehr.

(Bild aus meinem Archiv, aufgenommen im Mai 2008. Die unzensierte Fassung des Covers hat das Flypaper Blog.)

"Time Magazine" schreibt über Wachshitler-Enthauptung: Deutschland begeistert, Henryk M. Broder erst recht.

Habe ich was verpasst? So wie ich die viel diskutierte Enthauptung des Wachshitlers im Berliner Madame Tussaud’s durch Frank L. mitbekommen habe, war die Aktion ziemlich umstritten. Oder zumindest: Es war nicht der nationale Konsens, Frank L. jetzt total super zu finden.

Stefanie Kirchner schreibt nun in der aktuellen Ausgabe des amerikanischen Time Magazine das Gegenteil:

Last Saturday, though, a moment of vandalism turned Frank L. into something of a national hero, mentioned by some in the same breath as the legendary Claus Schenk Graf von Stauffenberg, who led a failed assassination attempt against Hitler in 1944. Frank L. accomplished his extraordinary rise from obscurity to national celebrity through a simple act of decapitation.

(Hervorhebung nachträglich eingefügt)

Nationalheld? Nationale Bekanntheit: ja. Aber Held? Es geht noch weiter:

Weiterlesen „"Time Magazine" schreibt über Wachshitler-Enthauptung: Deutschland begeistert, Henryk M. Broder erst recht.“