Jane Birkin im Sexshop

jane-birkin-beate-uhse

Heute ist die Präsidentenwahl in Frankreich, dazu diese kleine Trouvalie apropos les relations franco-allemandes: Einer der großen Skandalsongs der Pop-Geschichte, Je t’aime, … moi non plus von Jane Birkin und Serge Gainsbourg, wurde Anfang der 1970er-Jahre als Schallplatte im Versand der Flensburger Sexshop-Pionierin Beate Uhse angeboten.

Über den Song heißt es, er habe nach der Veröffentlichung im Jahr 1969 Stürme der Entrüstung ausgelöstet, weil Jane Birkin darin so überzeugend stöhnt, dass einige Hörer*innen fürchteten, sie würden einem echten Orgasmus beiwohnen:

Insofern ist es vielleicht nachvollziehbar, dass Beate Uhse die Platte in ihr Programm nahm und sie dort zwischen Pornoheften und anderen sexuellen Hilfsmitteln anbot. Trotzdem: Ist das ein Kompliment gegenüber der Künstlerin? Oder eine Riesenfrechheit? 🤔

Entdeckt beim Kaffee und Quellenstudium mit der Historikerin Nadine Beck, über deren Forschung ich ausführlicher in der kommenden Ausgabe der Hamburgseiten der ZEIT berichte (ab Donnerstag).

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s