Piqd: Luxuswohnen im Armenhaus

Immobilien, die einst Schauplätze von Gewaltverbrechen waren, werden offenbar oft unter Marktwert verkauft.

Zumindest lese ich das immer mal wieder in Berichten aus den USA. Von dort heißt es, Preisnachlässe von bis zu 15 Prozent könnten nötig werden, um Käufer von historisch belasteten Häusern zu überzeugen, sogar von bis zu 50 Prozent, wenn es um Schauplätze von Mordfällen mit überregionaler Bekanntheit geht.

Möglicherweise sind Amerikaner*innen nicht nur gläubiger als die Bürger*innen anderer westlicher Staaten, sondern auch abergläubischer. Denn international ist das wohl nicht die Regel.

In Europa gibt es jedenfalls nicht wenige historisch belastete Gebäude, die mit großem Kostenaufwand aufgehübscht werden. Ein aktuelles Beispiel ist der Hamburger Stadthauskomplex, in dem einst die Gefangenen der Gestapo festgehalten und gefoltert wurden. Heute ist ein Investor bemüht, hier ein Luxus-Shopping-Areal zu schaffen, mit Boutique-Hotel und Designerläden.

Über eine Immobilie mit dunkler Vergangenheit in London berichtet David Segal in dem hier gepiqden Artikel aus der New York Times. Dort sollte ein altes Gemäuer, das in viktorianischen Zeiten als Armenhaus genutzt wurde, planiert werden, damit an seiner Stelle Luxuswohnungen entstehen können.

Weiterlesen auf Piqd.de (wo dieser Text zuerst erschienen ist).

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