Generation Umbruch

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Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie treffen besonders die Jüngeren. Drei von ihnen habe ich dazu befragt:

Miriam Dickmann, 19, ist Auszubildende zur KfZ-Mechatronikerin. Sie repariert einige der größten Fahrzeuge, die auf Hamburgs Straßen unterwegs sind: die Gelenkbusse der Hochbahn im HVV. Abstandhalten ist in ihrer Werkstatt kein Thema, sagt sie. Als einzige Frau unter 20 Azubis hat sie eine Umkleide für sich allein.

Julian Stowasser, 33, ist Sternekoch und der neue Küchenchef im Lakeside, dem Restaurant von Hamburgs teuerstem Hotel. Sein erstes Mal Kochen für Gäste war Mitte März. Vier Abende später kam der Lockdown. »Am Tag der Schließung war mein erster Gedanke: ›Scheiße, ich hab doch frischen Fisch bestellt!‹«

Jana Lilienthal, 28, hat in der Pandemie ihre Stelle verloren. Sie jobbt jetzt bei einem Kunststoffkonzern, der Plastikfolien für künstliche Darmausgänge herstellt. »Ich bin ein bisschen ins kalte Wasser gesprungen«, sagt sie, »denn ich komme aus der Lifestyle-Branche.«

Es sind drei von Tausenden, die in diesem Jahr einen neuen Job oder eine Ausbildung angefangen haben oder sich beruflich neu orientieren mussten. Wie es ihnen mit der Pandemie und ihren Folgen geht, steht jetzt in den Hamburgseiten der ZEIT (jetzt im Handel in und um Hamburg, bundesweit in den E-Papers und Apps oder per Abo). Mit Fotos von Michael Kohls!

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