Was Amateurpornos über Sexualität verraten

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Der Soziologe Sven Lewandowski will die Sexualwissenschaft revolutionieren. Deshalb guckt er stundenlang Privatpornos in Zeitlupe. 😳

Ich habe mit ihm über seine Forschung gesprochen, die — wie Lewandowski mir glaubhaft versicherte — harte Arbeit sei. No pun intended.

Mehr dazu im Interview in Zeit Campus (Nr. 4/2020, Titelthema »Das neue Wir«) das es ab heute überall im Handel oder hier online zu kaufen gibt.

P.S.: Mal ohne die pubertär-verklemmten Scherzchen: An Lewandowskis These, dass nämlich ohne Forschungsinteresse entstandene Aufnahmen der Sexualität privater Paare einen unverstellten Blick auf Sexualität ansich und damit erstmalig deren wissenschaftliche Analyse nach den Parametern der Interaktionsanalyse ermöglichen, hatte ich vor unserem Gespräch leise Zweifel. Wir sprachen dann relativ viel über seinen methodischen Ansatz und seine Theorie des sexuellen Habitus. Hundertprozentig überzeugt bin ich noch nicht, aber sehr gespannt auf die ersten Publikationen.

P.P.S.: Die Fotos zum Interview hat Annika Weertz aufgenommen. Super Kommentar zum Interview, in dem Lewandowski sagt, in den meisten Amateurpornos heterosexueller Paare (und in den meisten kommerziellen Pornos sowieso) halte bei Freihandaufnahmen der Mann die Kamera. Ha! Es geht auch anders. Wie wir hier beweisen. Und übrigens auch Charlie XCX auf dem Cover ihres neuen Albums How I’m Feeling Now.

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