LOL, wie traurig!

Warum bezahlen Leute Eintritt, um zu hören, wie andere von ihren Problemen reden? Und warum amĂŒsieren sie sich dabei so gut?

FĂŒr die neue ZEIT CAMPUS-Ausgabe habe ich eine grĂ¶ĂŸere Geschichte geschrieben (die erste, seit ich vor anderthalb Jahren Chefredakteur wurde, fĂŒr mich also voll aufregend, etc.). Es geht darin um die Depri-Comedy. Also um junge KĂŒnstler wie Nico Semsrott, Stefanie Sargnagel, Kathrin Weßling und andere, die auf der BĂŒhne von Depressionen und Suizidgedanken reden, die sich selbst „Versagensexhibitionismus“ attestieren (Sargnagel ĂŒber Sargnagel) und die in bisweilen ausverkauften Theatern spielen.

Die zentrale Figur meiner Geschichte ist Helene Bockhorst, 30, die nach vier Jahren Therapie mit der Stand-up-Comedy begann. Ich habe sie bei insgesamt acht Auftritten zwischen Hamburg und Ingolstadt begleitet, um zu verstehen, warum die Leute hören wollen, was sie zu erzÀhlen hat.

Ihr Programm kann ich inzwischen mitsprechen (dabei hasse ich Comedy, BTW). Was ich sonst noch ĂŒber Helene und ĂŒber die Depri-Comedy und ĂŒber die Gegenwart gelernt zu haben meine, steht in ZEIT CAMPUS.

Übrigens: Die Fotos im Heft sind von Nikita Teryoshin (yo!), die Fotos vom Heft, die ich hier poste, von Ricardo Nunes.

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