Staat vs. feat. Markt: Joseph Vogls Buch Der Souveränitätseffekt

souveraenitaetseffekt

Abb.: Joseph Vogl – Der Souveränitätseffekt (Diaphanes-Verlag)

Wer hat das Sagen, wenn der Staat nicht mehr souverän (»über allem stehend«) ist? Stehen sich Politik und Ökonomie unversöhnlich gegenüber, wie uns mancher (zum Beispiel Christian Lindner) glauben machen will? Und ist die »Postdemokratie« der demokratisch nicht legitimierten Gremien wirklich eine so neue Entwicklung, wie es in Neoliberalismus-Kritiken manchmal kling?

Der Kulturwissenschaftler Joseph Vogl (Autor u.a. von Das Gespenst des Kapitals) hat da seine Zweifel. In seinem Buch Der Souveränitätseffekt versucht er eine historische Herleitung des Staat-Markt-Komplexes, von den Kreditgebern der Fürsten im 17. Jahrhundert bis zu den Troikas und Zentralbanken unserer Zeit.

Ich habe das Buch gelesen und meine Gedanken dazu für Spiegel Online aufgeschrieben. Klicken Sie hier.

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