»Im Wasser«: Der vierte Erzählsalon auf St. Pauli am 24.6.

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Abb: Ein Eindruck vom vorletzten Erzählsalon. Als das Foto gemacht wurde, hat Maren gerade Seemannslieder gesungen, glaube ich

Der erste Erzählsalon war überraschend, der zweite international, der dritte intim – jetzt lädt Claudius (der Mann, der als der beste Gastgeber Hamburgs gelten will) zum vierten Erzählsalon in seine Wohnung auf St. Pauli ein.

Das Thema lautet »Im Wasser« und willkommen ist jeder, der wahre, verspulte, atemberaubende und/oder fremdschämpotentialsteigernde Geschichten hören – oder noch besser: erzählen – will.

Versteht sich, dass ich nicht nur mal wieder einen literaturhistorische Kenntnisse vortäuschenden Einladungstext geschrieben habe, sondern auch selbst eine Geschichte beisteuern werde: Nämlich wie Claudius und ich neulich auf einer löchrigen Industriestraße durchs bosnische Nirgendwo von Regenfluten überrascht wurden.

Hier ist die Einladung, schreiben Sie sich den Termin in Ihre klugen Telefon und in Ihre maulwurfhäutigen Terminkalender, sehr verehrte Damen & Ehrenmänner:

Das Leben begann im Wasser (jedenfalls wenn man Darwin glaubt) und endete beinahe im Wasser (jedenfalls wenn man Moses glaubt). Einige der besten Geschichten der Geschichte sind Geschichten vom Wasser (»Die Odyssee«, »Robinson Crusoe«, »Moby-Dick«, »Tom Sawyer & Huckleberry Finn«, … ). Und erst vor Kurzem erkannte der Literaturkritiker Ulrich Greiner im öffentlich Wasser trinkenden Menschen den schamlosen Menschen, der die Angst vor allem verloren hat, außer vor der Dehydrierung.

Womit der blauer Strom, der hier der rote Faden ist, im Flußdelta unserer Pointensucht mündet: Denn gute Geschichten und schamlose Menschen suchen wir auch. Das Thema des vierten Erzählsalons am Dienstag, den 24. Juni, an der St. Pauli Waterkant (Paul-Roosen-Str. 7) ist: »Im Wasser«.

Gesucht werden mitreißende Geschichten über Sintfluten, Badeurlaube und ozeanische Gefühle. Übers Leinen losmachen, übers Abtreiben und übers Einlaufen. Darüber, wie es war, nachts ins Freibad einzubrechen, beinahe zu ertrinken, einen Matrosen zu küssen oder nackt durch den Regen zu tanzen.

Es gibt nur zweieinhalb Regeln:

  1. Die Geschichte muss echt so passiert sein
  2. Die Geschichte muss ohne Hilfsmittel (Akustikgitarre, Powerpoint-Präsentation, Schwimmflügel) vorgetragen werden und
  3. geil wäre, wenn die Geschichte nicht länger dauert als zehn Minuten

Lasst es einfach laufen. Wer den Erzählsalon kennt, weiß: Dehydrieren wird dabei niemand (eine Spende für die Getränke wäre nett). Los geht’s um 19:30 Uhr, wir bitten um pünktliches Auf- und Eintauchen.

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