Dieses geile Brutzeln: Bitte mehr Nicolas Jaar hören (auch live)!

Pommes & Techno

Abb.: Pommes & Techno. Sorry für die Scheißernährung zur Zeit …

Ich empfehle den Besuch von Konzerten des Musikers Nicolas Jaar. Ausdrücklich. Nicht nur an dieser Stelle, sondern auch morgen in der Zeit (auf den Hamburgseiten, Sie wissen schon, diese sympathische Tageszeitungsalternative!). Jaars Auftritt in der Laeiszhalle ist dabei nur der äußere Anlass des Ausdrucks eines inneren Anliegens. Das wird jetzt esoterisch klingen, aber: der Typ ist ein Heiler.

Bedauerlich ist, dass mich in der publizistischen Todeszone zwischen Druckabgabe (gestern) und Auslieferung (heute) die Nachricht erreichte, die letzte Karte fürs Hamburger Konzert sei nunmehr verkauft worden.

Wer leer ausgegangen ist, dem seien die letzten beiden Schallplatten des Mannes anempfohlen. Und die von Pantha du Prince und dem Bell Laboratory. Und Konzerte von Hauschka und Die Vögel. Nicht zu vergessen: Das viel zu selten gehörte letzte Stella-Album Fukui. Popmusik hat gerade einen großen Moment. Man muss nur darauf achten, nicht versehentlich eine dieser Platten mit deutschen Texten zu erwischen.

5 Kommentare zu „Dieses geile Brutzeln: Bitte mehr Nicolas Jaar hören (auch live)!“

  1. Nuja, dass das Genre als Ganzes konzertaner geworden sei ist doch eine eher zweifelhafte Verallgemeinerung, oder? Rummerwumms-Analog-Bretter mit Acidprise oben drauf sind ja derzeit auch en vogue. Würde eher sagen: Techno wird von Außen entdeckt, siehe Tristano, Brandt Brauer Frick etc.

  2. „Das Genre als Ganzes“: Stimmt. Das wollte ich auch nicht behaupten. Die Unschärfe ist den 20 knappen Zeitungszeilen geschuldet. Die Frage war halt: Was empfiehlt man Zeit-Lesern, unter denen sich womöglich auch noch Menschen befinden, denen elektronische Musik im schlimmsten Fall ein bisschen fremd ist?

    Mein Eindruck ist: Da wo sich analoge und digitale Instrumente verschränken, könnte man ganz gut einsteigen. Und, was ganz gut passte: Da fällt mir auch das Schwärmen nicht schwer.

  3. Ja, dachte mir auch, dass das durchaus dem Format geschuldet ist. Würde es trotzdem eher andersherum sehen und könnte mir auch denken, dass das Publikum ebenso aufhorchen würde. Obwohl ich mir wiederum selbst widersprechen könnte: Diese Reihe der Dt. Grammophon wäre ja ein gutes Beispiel dafür, dass auch Techno sich zunehmend mit sog. klassischer Musik befasst. Und da war ja noch W. Voigt a.k.a. Gas… Aber anyway, peanuts und Haarspalterei – viel Spaß in der Laeiszhalle!

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