Pop, Mode, Tanzen: Einblicke in die ZEIT CAMPUS-Ausgabe 3/14

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Dies ist die neue Ausgabe von ZEIT CAMPUS, Nr. 3/14. Nachdem unser letztes Heft einen stärkeren politischen Einschlag hatte, herrscht jetzt eine frühlingshafte Unbeschwertheit mit Themen wie Popmusik, Mode, Tanzen …

… auf den ersten Blick. Denn tatsächlich geht es im neuen Heft auch um das prekäre Leben von jungen Musikern und um den Rassismus im Mode- und Designbetrieb. Soviel zur mangelnden akademischen Unverkrampftheit. Seicht werden wir erst, wenn wir alt sind. Vielleicht. Hoffentlich nicht.

Hier einige Einblick ins Heft mit kurzem Kommentar zu den Beiträgen, die mir besonders am Herzen liegen:

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Etwa ein Jahr lang habe ich die Band Fuck Art, Let’s Dance! begleitet, die Ende April ihr erstes Album beim Indielabel Audiolith herausbringen wird. Der Anlass: Seit anderthalb Jahrzehnten geht es mit der Musikindustrie bergab (dieses Jahr meldete der Branchenverband erstmals seit Ende der Neunziger wieder moderates Wachstum).

Mich hat interessiert, wie junge Bands heute leben, ob und womit sie ihr Geld verdienen. Um das herauszufinden, habe ich Fuck Art, Let’s Dance! im Studio begleitet & beobachtet, auf Tour, auf Festivals … und anschließend eine Reportage über unser Jahr geschrieben. Die Fotos hat Jörg Brüggemann gemacht, mehr davon gibt’s hier zu sehen.

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Als Kübra Gümüşay (hier geht’s zu ihrem Blog) bei uns über Rassismus an deutschen Hochschulen schrieb, war ich überrascht von der Heftigkeit der Beschimpfungen, die danach über Kübra und über uns hereingebrochen sind. Offenbar hatte sie einen wunden Punkt erwischt. In der aktuellen Ausgabe schreibt sie über ein erfreulicheres Thema, nämlich darüber, wie junge muslimische Designerinnen die Modeszene aufmischen.

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Zu den besonderen Freuden meiner Arbeit in der Redaktion gehört es, dass ich unsere Kulturseite betreuen darf. Die ist unser Nerd-Spielplatz, für den wir Autoren bitten, uns einen Einblick in ihre popkulturelle Expertise zu geben.

Der Filmwissenschaftler Marcus Stiglegger hat uns neulich zu Halloween dort einen kleinen Horrorfilmkanon geschrieben, die Schriftstellerin Nora Gantenbrink hat pünktlich zur EM vor zwei Jahren Autobiografien von Fußballern rezensiert, dieses Mal schreibt Jürgen Teipel, Autor von Verschwende deine Jugend, über stilprägende Clubs in Deutschland. Das ist hintenraus persönlich und rührend geworden. Crying at the discotheque!

(Bebildert wird die Seite übrigens immer mit einem Katzenfoto – ein Vermächtnis unserer ersten Artdirektorin Malin Schulz und eine Verneigung vor dem Internet und seinem Beitrag zur Bilderfundus unserer Zeit.)

Und hier: Ein Schnelldurchlauf durchs ganze Heft, das es ab sofort im Kiosk gibt, im App-Store, im Abo und in den Mensen vieler Hochschulen in ganz Deutschland. Auch geil als Oster-Geschenk. Dies aber nur am Rande.

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