Die Individualisierung der Kriegsführung: Anmerkungen zu Armin Krishnans Buch über Attentate, Drohnen und »low intensity conflicts«

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Krieg und Frieden könnten bald nicht mehr zu unterscheiden sein. Das ist einer der Schlüsse, den man aus Gezielte Tötung ziehen kann, einem Buchessay des Politikwissenschaftlers Armin Krishnan, der zur Individualisierung der Kriegsführung forscht.

Krieg, stellt Armin Krishnan gleich zu Beginn fest, sei heute in vielen Fällen kein zeitlich und räumlich eingegrenztes Massenereignis mehr. Die Zeiten, in denen Soldaten mehrerer Nationalstaaten gegeneinander kämpfen und dabei in wenigen Jahren Tausende Menschen getötet werden, seien vorbei.

Das sind nicht unbedingt gute Nachrichten, weil Guerillakrieg, Terrorismus und organisiertes Verbrechen zu einem »Grauzonen-Phänomen« verwachsen – und militärische Antworten provozieren, die sich dem gängigen Kriegs- und Menschenrecht entziehen. Krishnans Buch ist nicht makellos, aber eine gute erste Einführungs ins Thema. Weiterlesen: meine Rezension auf Spiegel Online.

1 Kommentar zu „Die Individualisierung der Kriegsführung: Anmerkungen zu Armin Krishnans Buch über Attentate, Drohnen und »low intensity conflicts«“

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