Das Meer wird wieder gefährlich: Meine Rezension der Neuausgabe von Richard Hughes Roman In Bedrängnis

Mit einem Schiffsbrüchigen hat die Geschichte des englischen Romans begonnen (Robinson Crusoe), später haben Irrfahrten auf hoher See der Gattung Höhepunkte beschert (etwa Moby Dick). Doch diese Zeit ist vorbei.

Das Genre des Hochseeromans ist versiegt, spätestens seit Dreimaster von Raumschiffen und die fernen Inseln von fremden Planeten abgelöst wurden. Viele respektable Schriftsteller überlassen Abenteuerstoffe heute lieber dem Film und Fernsehen.

Die Folge ist, dass das Meer in der Gegenwartsliteratur selten etwas Größeres sein darf als eine Metapher für verkorkste Lebensführung: Bei Annika Reich gibt es einen Ozeanologen, der noch nie das Meer gesehen hat, bei Juli Zeh einen Tauchlehrer, der unter Wasser der Welt entkommen will.

Endlos, rastlos und gefährlich ist die See nur in den Klassikern: Zum Beispiel in dem Roman In Bedrängnis des britischen Schriftsteller Richard Hughes, den Michael Walter neu ins Deutsche übertragen hat. Hughes wollte mehr vom Meer als kleine, persönliche Krisen. Er wollte große Krisen, die ganz große Krise. (Weiterlesen auf Spiegel Online … )

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