Roman (?) des Monats: Mark Z. Danielewski – Only Revolutions


Abb.: Buch auf Bodendielen (extra unscharf fotografiert)

Als ich gefragt wurde, ob ich die deutsche Übersetzung von Mark Z. Danielewskis „Only Revolutions“ für die Rubrik „Romane des Monats“ auf Spiegel Online besprechen möchte, dachte ich: „Äh, Roman?“

Dann sah ich, dass dieser Vorbehalt bereits vor einigen Jahren in zirka jeder zweiten Rezension der englischen Erstausgabe geäußert wurde. Troy Patterson nannte es in der New York Times „quite a stretch“, dieses Buch als Roman zu klassifizieren. Steven Poole erklärte im Guardian: „It is in fact two epic narrative poems“.

Diesen Streit fechten also schon andere Leute aus, und wenn ich ehrlich bin, finde ich „Only Revolutions“ nicht nur zu seltsam, um es einen „Roman“ zu nennen, sondern schon für die Kategorie „Buch“ ziemlich ungewöhnlich.

Hier also mein Interpretationsversuch: „Only Revolutions“ ist ein Buch, das gerne eine Schallplatte wäre.

Mehr dazu in meiner Kurzrezension auf Spiegel Online.

P.S.: Glückliche Fügung: In der Zwischenzeit wurde die Rubrik „Romane des Monats“ abgeschafft. Rezensionen erscheinen nun einzeln und ohne, dass die rezensierten Werke bestehenden formalen Kategorien genügen müssten.

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