»Oh, my God, you’re my totally fucking, like, favorite [slave]«, sagte Martha Washington, sagte Jen Kirkman, betrunken

Es gibt Ideen, die kann man gar nicht oft genug feiern. Zum Beispiel Derek Waters Videoserie »Drunk History«, in der Betrunkene ihre Lieblingsanekdoten aus der amerikanischen Geschichte erzählen und Schauspieler die erzählten Szenen parallel nachstellen.

Ein Mensch namens Eric Falconer erklärt nach acht Wodka-Cranberry, warum Benjamin Franklins Sohn ein Arsch war. Mark Gagliardi erzählt nach einer Flasche Scotch, wie Alexander Hamilton im 18. Jahrhundert per Handy seine Familie anrief. Und Jen Kirkman (s. Video oben) offenbart nach anderthalb Flaschen Wein, dass der Wortschatz von George Washingtons Ehefrau erstaunlich deckungsgleich war mit dem einer, na ja, betrunkenen 30-something im 21. Jahrhundert.

Da könnte man jetzt ins Nachdenken kommen: Inwieweit bestimmen die Persönlichkeiten (und die persönlichen Grenzen) von Historikern unsere Wahrnehmung der Vergangenheit? Wie belastbar sind vermeintlich historische Fakten? Wie stark wird »Geschichte« durch den Prozess der »Geschichtsschreibung« erzeugt und/oder verzerrt?

Oder man könnte sich sehr gut amüsieren.

[Wiederentdeckt via USIH // Ein Gespräch mit Derek Waters gibt es bei Sound of Young America]

1 Kommentar zu „»Oh, my God, you’re my totally fucking, like, favorite [slave]«, sagte Martha Washington, sagte Jen Kirkman, betrunken“

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