Sagt alles ab! Hier das Abendprogramm für die Obama-Woche:

1) Montag, 19.1. (Hamburg) — Die doppelte Inauguration: Einen Tag, bevor Obama sein Amt antritt, eröffnet die Amerikanistik an der Uni Hamburg eine fortan einmal jährlich stattfindende Vorlesungsreihe zum Martin-Luther-King-Day:

Mit Barack Obamas Präsidentschaft beschäftigt sich […] der Eröffnungsvortrag, der von Prof. Dr. Sabine Sielke aus Bonn gehalten wird. Der Titel Ihres Vortrages lautet „The Poetics of Presidency, or: Reading Barack Obama“ und wird am 19.01.2009 von 16.15 – 17.45 Uhr im Hörsaal 221 des Westflügels des Hauptgebäudes der Universität gehalten (Edmund-Siemers-Allee 1, Westflügel). Im Anschluss findet ein Empfang statt.

2) Dienstag, 20.1. (Berlin) — Reden über Kabel und Politik: Björn Böhning (SPD), Mercedes Bunz (Tagesspiegel Online, Ex-De:Bug) und Tobias Moorstedt (Autor des Buches „Jeffersons Erben“) diskutieren über „Broadband Politics: Gesetzgebung, Partizipation und Propaganda unter dem zukünftigen US-Präsidenten“. Mehr Infos gibt’s hier. Für Zuhausebleibenmüsser wird freundlicherweise gelivebloggt.

3) Mittwoch, 21.1. (Hamburg) — Berlin redet schneller, Hamburg schwergewichtiger: Dr. Klaus von Dohnanyi, Hambuger Ex-Bürgermeister, Dr. Josef Joffe, Mitherausgeber DIE ZEIT, Dr. Gary Smith, Direktor der American Academy und Matthias Matussek, DER SPIEGEL, diskutieren ab 18.30 im Auditorium der Bucerius Law School folgendes:

Wenn Barack Obama am 20. Januar 2009 als erster US-Präsident mit afroamerikanischen Wurzeln vereidigt wird, beginnt eine neue Ära. Wandel hat Obama Amerika und der Welt versprochen – dieses Versprechen gilt es nun in politische Erfolge umzumünzen. Der erste Schwarze im Weißen Haus tritt kein leichtes Erbe an.

Fehler gefunden: Barack Obama hat keine afroamerikanischen Wurzeln, sondern höchstens afrikanische (Papa) und amerikanische (Mama). Trotzdem interessant, Anmeldung hier.

An beiden Hamburger Veranstaltungen werde ich teilnehmen, wer auch hingeht, melde sich bitte. Was die zweite Wochenhälfte angeht, müssen wir noch mal schauen…

7 Kommentare zu „Sagt alles ab! Hier das Abendprogramm für die Obama-Woche:“

  1. ich hätte noch was für die woche darauf:

    mittwoch 28.01.2009
    Obama vs. Clinton – (Ver)quere Intersektionen von Rassismus und Sexismus
    Prof. Dr. Gabriele Dietze, Amerikanistin, Humboldt-Universität zu Berlin

    an der uni hamburg, wiwi bunker raum 0079 um 19 uhr c.t. im rahmen der ringvorlesung „jenseits der geschlechtergrenzen“

    soweit ich weiß wird es auch um michele obama vs. sarah palin gehen. palin war zum zeitpunkt der vortragsplanung noch gar nicht aktuell.

  2. Ah! Danke für den Hinweis, ich werde zusehen, dass ich da auch hinkomme.

    Du weißt aber nicht zufällig, ob am Tag der Inauguration auch in Hamburg was Interessantes geplant ist, oder? Irgendwer wird doch wohl mindestens ein Public Viewing veranstalten…? Aber: Weder das Amerikazentrum, noch das Konsulat, haben Termine ausgeschrieben. Hm.

  3. Ahoi Oskar,

    gutes Blog! Daumen hoch. Aber ein Public Viewing in Deutschland für die „Inauguration“ – ginge es bei der Wortwahl nicht auch eine Stufe kleiner? – des Präsidenten eines anderen Landes muss m.M.n. nun wirklich nicht sein. Klar, viele Menschen verbinden große Hoffnungen mit Barack Obama, aber es handelt sich trotz aller Show bei seiner Amtseinführung nicht um Entertainment, sondern immer noch um Politik. Und da fände ich es gut, wenn weniger der Personenkult um einen Politiker als seine tatsächliche Leistung im Vordergrund stünde. Sollte diese gut sein, dann bliebe immer noch die Möglichkeit eines Public Viewings zu seiner feierlichen Verabschiedung aus dem Präsidentenamt in vier oder acht Jahren.

    Schönste Grüße, Morix

  4. Lieber Morix,

    jaaa. Also, ich dachte bei „Public Viewing“ jetzt auch nicht an volltrunken, fahnenschwenkend und Oberkörper unbekleidet.

    Gegen die (in angemessenem Rahmen vollzogene) Eventisierung gemeinsamen Politikfernsehenkonsums habe ich allerdings in der Tat nichts einzuwenden. Das beste am gemeinsamen Tatortkucken in der Kneipe um die Ecke ist meiner Ansicht nach auch immer, wenn vorher noch der Weltspiegel läuft. Gemeinsam fernsehen macht mehr Spaß als alleine, gemeinsam über Politik diskutieren erst recht — trotz aller Freude am Bloggen.

    Selber schöne Grüße und danke für Lob und Kritik,
    Oskar

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