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US-Gesundheitsreform: Rund die Hälfe der Befragten einer NBC-Umfrage befürchten das Schlimmste…

Veröffentlicht in amerika, politik von oskar piegsa am 20. August 2009

obama healthcare coverage der huffington post

Abb. 1: Die Werbekunden der obamaphilen „Huffington Post“ werden wohl von Google ausgesucht.

Wie die Associated Press (AP) berichtet (via Huffington Post), befürchten 45 Prozent der Befragten einer Umfrage der NBC, dass die Gesundheitsreform auf Kosten der bestehenden Versorgung älterer Bürger gehen könnte (Sarah Palin sprach in ähnlichem Zusammenhang bekanntermaßen von „death panels“, von staatlichen Gremien, die über Leben und Tod von Pflegebedürftigen entscheiden). 55 Prozent der Befragten erwarten, dass auch illegale Einwanderer durch die geplante Versicherung der Obama-Regierung gedeckt werden. Beides ist nach AP-Angaben nicht in den derzeit diskutierten Entwürfen vorgesehen. Weiterhin gehen 50 Prozent davon aus, dass Abtreibungen durch den Plan gedeckt und mit öffentlichen Geldern finanziert würden, was in dieser Form ebenfalls nicht stimme.

OK: es geht hier um eine Befragung von unter 1000 Bürgern, mit einer Fehlermarge von 7%. Außerdem, argumentiert ein aktueller Kommentar im Wallstreet Journal, habe die Regierung als politische Institution das Vertrauen des Volkes verspielt, daran ändere auch ein charismatischer Präsident nichts. Und eine Kommentatorin des liberalen Reason-Magazins wehrt sich dagegen, dass alle, die angesichts der „massive government intervention in one of the biggest and fastest growing sectors of our economy“ Zweifel anmelden, vom Präsidenten in dessen NYT-Kommentar als Pessimisten und Zyniker beschimpft werden.

Aber wenn eine relevante Portion der Befragten bei Fragen, die sich sinngemäß auf „Glauben Sie, dass die Regierung zu gunsten von Kriminellen öffentliche Gelder nutzen wird, um Senioren und (ungeborene) Babys zu töten?“ verkürzen lassen, die Antwort „eher ja“ ankreuzen, dann… ja, was eigentlich?

Diejenigen, die an die präsidiale These der Pessimisten, Zyniker und Angstmacher glauben, werden sich wohl davon bestätigt sehen, dass die Werbeflächen neben dem Bericht in der obamaphilen Huffington Post vom konservativen Newsmax-Magazin eingekauft worden sind, und mit nicht gerade vorteilhaften Bannern bestückt wurden. Unvermeidlich: manche fühlen sich gar an die „vast rightwing conspiracy“ erinnert, als deren Opfer sich Hillary Clinton einst bezeichnete — ein paar Jahre, nachdem sie mit ihrem eigenem Vorstoß in Sachen Gesundheitsreform auf Granit biss.

Übrigens: die aktuelle politische Diskussion in Deutschland ist in den Augen der Welt auch eine Lachnummer.

Re: Zur Typologie der Hitler-Vergleichs:

Veröffentlicht in amerika, politik von oskar piegsa am 19. August 2009
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Zur Typologie des Hitler-Vergleichs:

Veröffentlicht in amerika, deutschland, medien, politik von oskar piegsa am 7. August 2009

Lange Zeit ein Ressort denkfauler Anti-Imps und Globalisierungsgegner (oder fahrlässiger SPD-Justizministerinnen, die Gewerkschafter gegen die USA aufzubringen suchten), erfährt der Hitler-Vergleich, in dem laut Godwin’s Law jede Diskussion früher oder später enden muss, in den USA zur Zeit Versuche einer Aneignung von rechts.

Nachdem Fox-News-Moderator Glenn Beck Obama einen Rassisten (mit „tiefsitzendem Hass auf weiße Menschen und die weiße Kultur“ — einige seiner Werbekunden sehen das offenbar anders) genannt hat, soll der erfolgreiche Radio-Moderator Rush Limbaugh Obama mit Hitler verglichen haben. Ganz ohne Vorgeschichte ist das rechte Revival des Hitler-Vergleichs nicht: Im vergangenen Jahr veröffentliche Jonah Goldberg, Redakteur des konservativen Magazins „National Review“, das Buch „Liberal Fascism“, der Parallelen zwischen dem europäischen Faschismus und amerikanischem (Post-) New-Deal-Liberalism zieht  — was in dieser Form selbst den Rezensenten vom „Commentary Magazine“ zu simpel war (Pay Content), die die Schwächen der Argumentation aufzeigen, ohne sich verdächtig zu machen, mit den derart angefeindeten Demokraten zu sympathisieren.

Einsicht: Hitler-Vergleiche sind offenbar weniger eine Frage der politischen Gesinnung, als der politischen und intellektuellen Verzweiflung. Aber das hatte man ja auch schon vorher geahnt.

Krise der Republikaner: 58% der verbleibenden Wähler sind sich laut Umfrage nicht sicher, ob Barack Obama legitimer US-Präsident ist.

Veröffentlicht in amerika, politik von oskar piegsa am 2. August 2009

Dieses Video zeigt Abgeordnete der Republikaner, die lieber nicht kommentieren, ob sie daran glauben, dass Barack Obama in Amerika geboren worden ist (und damit berechtigt war, ist und bleibt, zum Präsidenten gewählt worden zu sein und entsprechend nicht sofort abdanken muss, wie es die sog. Birther fordern):

Und dieses Posting zeigt, wieso einige Abgeordnete der Republikaner lieber nicht kommentieren, ob sich daran glauben, dass Barack Obama in Amerika geboren worden ist und damit berechtigt war, ist und bleibt, zum Präsidenten gewählt worden zu sein und nicht sofort abdanken muss:

[A]ccording to Research 2000, less than half of Republicans think President Obama was born in the U.S. In fact, 28 percent of the poll’s GOP respondents said he wasn’t.

Im dortigen Kommentarfeld gibt es weitere Links und Argumente für und gegen die  Obama-Verschwörungstheorie, die mindestens als weiteres Beispiel für (und Argument gegen) die Macht des Internets im politischen Diskurs der USA und die Krise der Republikaner in die Geschichtsbücher eingehen wird.

[Hinweis auf das Video bei Netzpolitik]

Politik 2.0: Offensives Obama-Missverstehen ist angesagt.

Veröffentlicht in amerika, deutschland, medien, politik von oskar piegsa am 16. März 2009

Immer wieder heißt es in Texten deutscher Wahlkämpfer, Politiker und Berater, Obamas (vor allem: Online-) Auftritte seien so fürchterlich dialogisch gewesen. Aber wie viele @-Replies hat @barackobama denn geschrieben? Und wie oft hat sich Obama zu Chats, Forendiskussionen oder auch nur dem ganz analogen Beantworten von Fragen auf seinen Wahlkampfauftritten hinreißen lassen?

Klar: wir Journalisten (und Wähler) haben am laufenden Band E-Mails und Kurzmitteilungen bekommen, die unsere guten Kumpels Barack Obama und Joe Biden unterzeichnet hatten. Und ohne das Internet wäre vieles viel weniger erfolgreich gelaufen. Das demonstriert aber nicht primär, dass Obama „Mut zum Dialog“ hatte, sondern eine gut geölte, gradlinige Message-Maschinerie und eine strenge Kommunikationsdisziplin. Auch, wenn man Obama derartige Unsexyness vielleicht lieber nicht zutrauen würde…

Associated Press vs. Shepard Fairey: Die "Hybrid Economy", Urheberrechte und Wertschöpfungsprozesse…

Veröffentlicht in amerika, medien, politik, popkultur von oskar piegsa am 13. März 2009

OK: Graffiti-Street-Art-Typ Shepard Fairey nutzt ein Foto der Presseagentur Associated Press (AP) als Vorlage um das möglicherweise populärste grafische Werk des letzten Jahres zu schaffen (a.k.a. „HOPE“). Dann verklagt ihn die AP — und fordert nicht nur die Lizenzgebühren, die Fairey umging, als er sich das Bild einfach aus dem Internet pickte, sondern Entschädigungszahlungen. Entschädigungszahlungen? Genau, Entschädigungszahlungen. Fairey argumentiert dagegen, seine grafische Bearbeitung der Fotovorlage habe wertversteigernd gewirkt, nicht wertmindernd. Was lässt sich teurer verkaufen:

  1. „Das Foto, das als Vorlage zum möglicherweise populärsten grafischen Werk des letzten Jahres diente“, oder
  2. „Hey, eine von gefühlten zehn Milliarden Aufnahmen von Barack Obama“?

Damit macht man es sich etwas leicht, klar. Aber vielleicht geht der Fall „HOPE“ in ein paar Jahren in die Lehrbücher ein, als Beispiel für Lawrence Lessings These, dass in der Hybrid Economy (oder auch: Aufmerksamkeitsökonomie) der Remix wesentlicher Bestandteil des Wertschöpfungsprozesses eines Originalwerks werden kann (Lessing ist übrigens der Mensch, der bei Faireys Statement links am Tisch sitzt). Oder, oh Ironie!, als Beispiel für die Resistenz der vielleicht nicht immer zu Unrecht sogenannten „alten Medien“ gegenüber solchen Erkenntnissen.

Mindestens in punkto Öffentlichkeitswirkung hätte die AP ein bisschen besser beraten werden können.

[Video via Gawker, dort auch mehr Fairey-Kontroverse]

Leseliste (#8): Zwei aktuelle Texte zu Barack Obamas eGovernance

Veröffentlicht in amerika, medien, politik von oskar piegsa am 2. Februar 2009
  1. Douglas McGray: iGov. Was muss das Weiße Haus tun? McGray schreibt: Datensätze öffentlichen Interesses in verarbeitbarer Form veröffentlichen. Und den Rest dem lieben Volk überlassen.
  2. Evan Ratliffe: The Wired Presidency. Can Obama Really Reboot the White House? Ratliffe nennt diverse Hürden, die der eGovernance/iGovernance/WikiGovernance [...] noch im Wege stehen.

Re: "The End of White America?" — Hua Hsus Thesen vom Ende der weißen Kulturhegemonie in den USA. Und politische Konsequenzen.

Veröffentlicht in amerika, politik, popkultur von oskar piegsa am 2. Februar 2009

Lesenswertes Essay von Hua Hsu in der aktuellen Ausgabe von The Atlantic: „The End of White America?“.

Die wesentliche These von Hsu ist im Grunde die folgende: Früher, ca. prä-Rock’n'Roll, prä-Civil-Rights-Movement, Hsu bezieht sich im wesentlichen auf die 1920er, gab es einen „weißen“ Mainstream in Amerika, in den sich Immigraten zu assimilieren bemühten.

[Was nicht immer leicht war, da unterschiedlichen Immigranten das "Weißsein" zu unterschiedlichen Zeitpunkten zugesprochen wurde und manchen gar nicht, vgl. z.B. Jennifer 8. Lees Vortrag über chinesische Immigranten, insb. den einführenden historischen Teil. Hinzukommt, klar, dass mit der Assimilierung auch das Verdrängen eigener Erfahrungen und Identitätsmarker einher ging.]

Heute, fährt Hsu fort, ist der Mainstream multikulturalistisch geprägt. HipHop als dominante zeitgenössische Kultur zeuge davon, ebenso wie die Werbebranche, die dunkelhaarige Models und Schauspieler bevorzuge und nach Darstellern suche, die „[e]thnically ambiguous“ sind, also auch als Hispanics durchgehen könnten.

Kurz: Unabhängig davon, dass weiß zu sein statistisch weiterhin bedeutet, politisch, ökonomisch und sozial privilegiert zu sein (und Rassismus gegenüber Nicht-Weißen auch im Alltag noch real ist, wie mehrere afro-amerikanische Kommentatoren in Reaktion auf Hsu beteuern), sei Weißsein kein für alle verbindliches, erreichbares oder unerreichbares, Ideal mehr.

Weiße Amerikaner würden dadurch verunsichert, fährt Hsu fort.

Das klingt in meiner Textreproduktion jetzt fürchterlich grobschlächtig, aber im Grund macht Hsu die folgende Unterscheidung: Besser gebildete, Urbane und im amerikanischen Sinne Liberale tendieren dazu, ihr Weißsein zum Beispiel akademisch zu problematisieren, bzw. als Konstruktion zu entlarven („Whiteness Studies“), sich nach einer „post-racial society“ zu sehnen, oder Afro-Amerikaner unverhohlen für ihr Schwarzsein zu beneiden und sich selbst für die eigene so empfundene „(Pop-) Kulturlosigkeit“ zu bedauern.

Wohingegen ländliche „blue collar worker“ demnach eher dazu tendieren, einem nostalgischen Bild weißer, amerikanischer Authentizität nachzuhängen. Im Grunde sei das „White Pride“, der aber aus offenkundigen Gründen nicht offen ausgelebt, sondern kulturell kanalisiert werde — in der Ablehnung von Intellektuellen, Liberalen, Großstädten und in der Verklärung amerikanischer Traditionen.

Barack Obama, könnte man an dieser Stelle ergänzen, ist übrigens nicht nur Afro-Amerikaner, sondern Intellektueller (ehemaliger Leiter der Harvard Law Review), Liberaler (sagt mindestens die politische Fachzeitschrift National Journal) und Großstädter (Alec MacGillis nennt ihn den ersten „metropolitan candidate“).

Alles an Hsus Essay ist provokant, bis auf den Schlusssatz, der sich einer Prognose enzieht, indem er die Argumentation in eine fast obamaesque Rhetorik abblendet: „This moment was not the end of white America; it was not the end of anything. It was a bridge, and we crossed it.“

Jedenfalls: Der Erfolg von Mike Huckabee und Sarah Palin und die Wahlkampffloskel von „real America“ lässt sich vor dem Hintergrund von Hsus Thesen wohl etwas besser verstehen. Spannend ist jetzt, ob das attestierte kulturelle Unbehagen der „Retro-Weißen“ (Meghan Daum nennt sie auch die „Off-Whites“, also sinngemäß übersetzt die „Beigen“, weil sie aus dem typisch weiß-priveligierten Status ausgeschlossen seien) in Zukunft in politischen Kalkulationen noch eine Rolle spielen wird. Hsu schreibt über den kulturellen Bedeutungsverlust, er und Daum verweisen auf das demografische Schicksal dieser Bevölkerungsgruppe, hinzu kommt der allerorten diskutierte relative Machtverlust der USA in der Weltpolitik und die Wirtschaftskrise. Klingt nach einem potenten Cocktail. Aber: können die „Off-Whites“ rein rechnerisch noch eine Rolle spielen? Zumal wenn das Werben um diese Wähler so heftig polarisiert, wie es zuletzt Sarah Palin getan hat?

In seiner Amtsantrittsrede bezog sich Barack Obama ausdrücklich auf die amerikanischen Gründerväter und betonte auch während seines Wahlkampfes schon immer wieder das amerikanische Ideal, dass Amerikaner zu sein nichts mit Blut oder Hautfarbe oder Herkunft zu tun habe, sondern mit Werten und einer bestimmten Mentalität.

Der „rugged individualism“ gilt für den illegalen Einwanderer aus Lateinamerika ähnlich wie einst für den Iren, der vor der Hungersnot flüchtete. Der „self-made man“ ist auch der Mythos des HipHop. Das Amerikanersein, auch im klassischen Sinne, funktioniert also vielleicht auch ohne einen „weißen“ Mainstream just fine.

Womöglich bedeutet es gar nichts, aber die Republikaner haben (einige Wochen nach Veröffentlichung von Hsus Text) gerade mit Mühe und Not (im sechsten Wahlgang) mit Michael Steele einen Afro-Amerikaner in den Vorsitz ihres Steuerungskommittees gewählt.

Sagt alles ab! Hier das Abendprogramm für die Obama-Woche:

Veröffentlicht in amerika, hamburg, medien, politik von oskar piegsa am 12. Januar 2009

1) Montag, 19.1. (Hamburg) — Die doppelte Inauguration: Einen Tag, bevor Obama sein Amt antritt, eröffnet die Amerikanistik an der Uni Hamburg eine fortan einmal jährlich stattfindende Vorlesungsreihe zum Martin-Luther-King-Day:

Mit Barack Obamas Präsidentschaft beschäftigt sich [...] der Eröffnungsvortrag, der von Prof. Dr. Sabine Sielke aus Bonn gehalten wird. Der Titel Ihres Vortrages lautet „The Poetics of Presidency, or: Reading Barack Obama“ und wird am 19.01.2009 von 16.15 – 17.45 Uhr im Hörsaal 221 des Westflügels des Hauptgebäudes der Universität gehalten (Edmund-Siemers-Allee 1, Westflügel). Im Anschluss findet ein Empfang statt.

2) Dienstag, 20.1. (Berlin) – Reden über Kabel und Politik: Björn Böhning (SPD), Mercedes Bunz (Tagesspiegel Online, Ex-De:Bug) und Tobias Moorstedt (Autor des Buches „Jeffersons Erben“) diskutieren über „Broadband Politics: Gesetzgebung, Partizipation und Propaganda unter dem zukünftigen US-Präsidenten“. Mehr Infos gibt’s hier. Für Zuhausebleibenmüsser wird freundlicherweise gelivebloggt.

3) Mittwoch, 21.1. (Hamburg) — Berlin redet schneller, Hamburg schwergewichtiger: Dr. Klaus von Dohnanyi, Hambuger Ex-Bürgermeister, Dr. Josef Joffe, Mitherausgeber DIE ZEIT, Dr. Gary Smith, Direktor der American Academy und Matthias Matussek, DER SPIEGEL, diskutieren ab 18.30 im Auditorium der Bucerius Law School folgendes:

Wenn Barack Obama am 20. Januar 2009 als erster US-Präsident mit afroamerikanischen Wurzeln vereidigt wird, beginnt eine neue Ära. Wandel hat Obama Amerika und der Welt versprochen – dieses Versprechen gilt es nun in politische Erfolge umzumünzen. Der erste Schwarze im Weißen Haus tritt kein leichtes Erbe an.

Fehler gefunden: Barack Obama hat keine afroamerikanischen Wurzeln, sondern höchstens afrikanische (Papa) und amerikanische (Mama). Trotzdem interessant, Anmeldung hier.

An beiden Hamburger Veranstaltungen werde ich teilnehmen, wer auch hingeht, melde sich bitte. Was die zweite Wochenhälfte angeht, müssen wir noch mal schauen…

Byron Hurt: "Barack & Curtis. Manhood, Power & Respect."

Veröffentlicht in amerika, medien, popkultur von oskar piegsa am 11. Januar 2009

Filmemacher Byron Hurt vergleicht in seiner 10-minütigen Doku „Barack & Curtis“ Barack Obama und 50 Cent und sammelt, ausgehend von diesen beiden Beispielen, Gedanken zu afro-amerikanischen Männlichkeitskonstruktionen. Powerful stuff. Bitte anschauen. Wo heute Abend schon kein „Tatort“ läuft…

[via Süddeutsche Zeitung]