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Jetzt auch offline: Lachen behaupten mit LOL!

Veröffentlicht in medien von oskar piegsa am 27. August 2009

Im Chat hört man nie Gelächter. Deshalb wurde “lol” erfunden. Ob es wirklich Menschen gibt, die das nötige Maß an Disziplin und abstrahierender Selbstreflexion aufbringen, um ihr Gelächter simultan als “lol” zu verschriftlichen, erscheint mir fraglich.

Aber: es gibt ja genug Gelegenheiten, in denen ein behauptetes “lol” genauso gut ist, wie der tatsächliche Akt des “laughing out loud”. (Zum Beispiel: der Chef erzählt einen Witz auf der Betriebsfeier. Oder so.) Deshalb ist es erfreulich, dass “lol” — als Geste! — auch offline langsam Fuß fasst, obwohl man denken könnte, dass es dank Skype und Stickam selbst online mittlerweile überflüssig geworden wäre.

Beweisfoto:

lol

Foto geklaut aus dem digiom-Blog von Jana Herwig, die das Bild einem Vortrag von Angelika Storrer entnahm. Gefunden via Plastikstuhl. Dank & Ruhm an alle!

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